„DAS OLYMPIASTADION IN MÜNCHEN SOLLTE MEHR SEIN ALS NUR EINE SPORTSTÄTTE. DIE IDEE EINES ZELTDACHS WAR REVOLUTIONÄR - EINE STRUKTUR, DIE SCHEINBAR SCHWERELOS ÜBER DEM STADION SCHWEBT.“

1972 markierte einen Wendepunkt in der Olympiaarchitektur: Im Gegensatz zu den Spielen von 1936 in Berlin, die mit ihrem monumentalen, neoklassizistischen Stil dem politischen Regime entsprach, setzte man bei den Olymischen Spielen in München auf eine innovative und harmonische Verschmelzung von Natur und Architektur. Diese bewusste Differenzierung von der pompösen Architektur in Berlin verdeutlichte den Bruch mit vergangenen Ideologien und manifestierte eine neue Ära in der Kunst der Gestaltung.

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